Haarwechsel

Zweimal im Jahr kämpfen unsere Hunde mit dem Fellwechsel. Tiere reagieren so auf den Temperaturwechsel und die sich verändernde Lichtlänge im Herbst und im Frühjahr. Wir können unseren Hund unterstützen.
Eine wichtige Hilfe ist das Kämmen und Bürsten. Am besten man gewöhnt seinen Hund schon im Welpen Alter daran. Hierfür eignet sich sehr gut ein Gummistriegel als Handschuh. Wenn der Hund sich entspannt, wenn er die Bürste sieht, ist das Kämmen und Bürsten leichter. Stress machen Hunde, die nach der Bürste beißen oder mit ihr spielen wollen. Will man ältere Hunde ans Bürsten gewöhnen, fängt man mit weichen Bürsten an. Der Hund verbindet dann mit Bürsten ähnliches wie streicheln. Dies kann man dann langsam steigern. Bitte auch immer mit dem Strich bürsten. Wenn dann der Hund mit dem Bürsten und Kämmen verbindet, dass juckendes Haar entfernt wird, ist schon viel gewonnen und er akzeptiert auch härtere Bürsten.
Welche Bürste anzuwenden ist, hängt vom Haarkleid des Hundes ab. Grob, sind folgende Haarkleid-Typen und Herangehensweisen zu unterscheiden. Die Haarkleid-Typen hängen von der Herkunft des Hundes ab. Hunde aus kalten Regionen haben eine dichte Unterwolle, während Rassen aus warmen Regionen diese nicht besitzen. Dafür müssen diese bei uns im Winter manchmal auch den Hundemantel tragen.
Haartypen

…ohne Unterwolle

Kurzhaar ohne Unterwolle: Hierzu gehören Boxer, kurzhaarige Weimaraner oder Dalmatiner. Hier reicht eine Borstenbürste. Auch diese Hunde haben Haarausfall. Die ausgefallenen Haare bleiben teils im Fell hängen und stechen und jucken in der Haut. Es reicht, wenn man die juckenden, losen Haare ausbürstet.
Kurzhaar mit Unterwolle: Hierzu gehören Schäferhunde, Huskys oder Rottweiler. Neben einer Borstenbürste ist ein sogenannter Furminator gefragt. Mit diesem fährt man durch die Unterwolle und unterstützt so, lose Wolle zu entfernen.
Langhaar: Hierzu gehören Setter oder Australian Shepherd. Diese Hunde müssen regelmäßig gebürstet werden. Das Haar neigt zum verfilzen. Eventuell muss auch eine stumpfe Schere eingesetzt werden um „Rastalocken“ zu entfernen. Gerne lassen sich diese Hunde auch kämmen. Die Kämme sollten abgerundete Spitzen haben. Das Haar bleibt so geschmeidig und fällt locker.
Rauhaar: Hierzu gehören Rauhaardackel. Von Natur aus robust, kann man mit kurzzahnigen Bürsten nachhelfen. Hier bitte keine Bürsten einsetzen, die die Unterwolle herausscheiden. Das Haar verändert sich nachteilig. Am Besten vom Hundefriseur zeigen lassen.
Ohne Haarwechsel: Hierzu gehören Pudel oder Malteser. Sie sind so gezüchtet, dass sie keine Haare verlieren. Mit diesen Hunden muss man dann allerdings regelmäßig zum Scheren.
Die Fütterung ist Basis für gesundes Haar. Haare bestehen aus Kreatin (Eiweiß) und werden aus der Haarwurzel gebildet. Hierfür benötigt der Stoffwechsel besonders hochwertige Proteine. Weiterhin ausreichend A und B Vitamine sowie Zink. Talkdrüsen fetten das Haar. BONT vital enthält bewusst hochwertige Proteine je nach Sorte (Geflügel, Lamm, Vollei, Fisch) und wertvolle Öle (Leinöl, Fischöl) zur Unterstützung und als Basis einer gesunden Haut und schönen Fell.