5 Tricks für erfolgreiches Hundetraining

Wir waren dabei! Hundetrainingslager

Das hat wirklich Spaß gemacht. Ein ganzes Wochenende vom 20.08.2021 bis zum 22.08.2021 durften wir das Team Weiskirchen dabei beobachten wie sie wilde, brave und junge Hunde gleichermaßen von sich überzeugen konnten. Auch wir haben von unserem Stand aus nicht schlecht gestaunt. Im folgenden möchten wir jedem der nicht dabei sein konnte gerne in paar nützliche Tricks mit auf den Weg geben.

 

Erfolgreiches Hundetraining – Die richtige Kommunikation

Hunde kommunizieren untereinander zum Großteil nonverbal und die verbale Kommunikation hat einen deutlich geringeren Stellenwert. Eine einfache, kurze und für den Hund verständliche Kommunikation ist daher für ein erfolgreiches Hundetraining besonders wichtig. Vermutlich wird Ihr Hund ein emotionales „Süßer bitte setz dich doch hin“ eher ignorieren. Ein klares deutliches (das heißt nicht lautes oder aggressives) Kommando „Max SITZ“ wird im Gegensatz dazu wesentliches besser verstanden.

Bei der Emotionalen Ansprache ist für den Hund kein eindeutiges Kommando zu erkennen. Er versucht daher höchstens die Körpersprache und Emotionen zu deuten. Wenn ein Kommando also nicht direkt umgesetzt wird, ist es wenig ratsam mit dem Hund immer weiter zu sprechen und dabei lauter zu werden. Versuchen Sie eher auf anderem Weg die Aufmerksamkeit zurück auf Sie zu lenken und im Anschluss das Kommando noch einmal kurz und deutlich zu wiederholen. Ein passendes Handzeichen oder entsprechende Körpersprache helfen dem Hund dabei.

 

Richtig belohnen

Was heißt belohnen? Wann belohne ich und womit überhaupt?

Eine Belohnung ist eine positive Verstärkung von gewünschtem Verhalten. Kurz gesagt ihr Hund macht genau das, worum Sie ihn gebeten haben und Sie zeigen ihm: „Gut gemacht!“. Beispiel: Er setzt sich auf Kommando hin. Bei einem Hund der das schon 100 Mal gemacht hat reicht dafür ein verbales Lob. Üben Sie das Hinsetzen mit einem Welpen, darf das Lob durchaus größer ausfallen und mit einem Leckerlie unterstützt werden.

Der richtige Zeitpunkt bzw. das richtige Timing für die Belohnung ist entscheidend, damit der Hund versteht WAS er da gerade überhaupt richtig gemacht hat. Beim Erlernen von neuen Kommandos ist es wichtig bereits den Ansatz zu loben. Hierfür sollte das Leckerlie immer griffbereit sein, damit der richtige Zeitpunkt nicht verpasst wird. Später im Lernprozess wird dann beispielsweise nur noch die korrekte Ausführung belohnt.

Die richtige Art der Belohnung. Hunde unterscheiden für sich in der Qualität der Belohnung. Manche Hunde reagieren besser auf Futter andere möchten mit Spielen oder Zergeln belohnt werden. Finden Sie heraus, worüber sich Ihr Hund am meisten freut und loben Sie, wenn etwas richtig gemacht wird ruhig überschwänglich. Wenn Sie mit einer Futterbelohnung arbeiten, ist es ratsam eher kleine Leckerlies zu verwenden oder diese vorher zu zerteilen. Unsere Bonties eignen sich für solche Aufgaben perfekt als Belohnung. Zum Schluss des Trainings oder wenn etwas besonders gut gemeistert wurde, können Sie mit einem „Superleckerlie“ arbeiten. Etwas ganz Besonderes, das Ihrem Hund zeigt, dass er gut mitgearbeitet hat.

 

Ablenkung langsam steigern

Am Anfang des Trainings ist es sinnvoll in bekannter Umgebung zu üben, sodass der Hund nicht durch aufregende Reize von außen abgelenkt wird. Nachdem Ihr Hund mehr Sicherheit bei den einzelnen Übungen bekommt, kann das Training in eine unbekannte Umgebung verlegt werden. Hunde lernen Kommandos bezogen auf den Ort und die Umgebung. Es ist also wichtig diese nach und nach zu verändern und die Ablenkung zu steigern. Schließlich soll ihr Hund sich auch in lebendiger Umgebung richtig verhalten und nicht durch die Ablenkung von außen alles mühsam Erlernte wieder „vergessen“.

 

Nicht zu lange trainieren

Je nach Alter und Trainingsstand Ihres Hundes oder äußeren Einflüssen ist die Aufmerksamkeitsspanne sehr unterschiedlich. Ein junger Welpe beispielsweise kann sich selten länger als ein paar Minuten auf das Training konzentrieren. Belassen Sie es darum eher bei einer kurzen Einheit und üben lieber mehrfach am Tag. Auch bei älteren Hunden ist es wichtig immer wieder Pausen einzulegen, sodass das Gelernte verarbeitet werden kann.

Üben Sie je Training gezielt einzelne Schritte bei neuen Übungen. Wenn etwas gut funktioniert, belassen Sie es dabei und fragen zunächst eher bekannte Grundkommandos ab, um dann zu schauen, ob der Hund sich an das neu Erlernte erinnern kann. Im Anschluss beenden Sie das Training mit einem positiven Erlebnis für den Hund. So ist die Motivation fürs nächste Mal deutlich höher.

 

Abwechslung beim Training

Das erfolgreiches Hundetraining unterscheidet sich auch durch Abwechslung. Gerade bei eher eintönigen Grundkommandos wie Sitz, Platz oder Bleib kann es schnell langweilig werden und die Motivation Ihres Hundes nimmt ab. Mehr Spaß (für Hund und Mensch) macht es die Kommandos spielerisch oder beim Spaziergang einzubinden. Beispielsweise den Hund mal aus dem Stehen, mal aus dem Laufen absitzen zu lassen oder ihn aus dem Herumflitzen ins Bei Fuß zu rufen. So kann man in immer neuen Situationen das Gelernte abrufen und gleichzeitig festigen. Andere Abwechslung können Sie durch unterschiedliche Umgebungen oder Belohnungen schaffen.

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